Meck-Pe Discount
Vorsicht bei Vorauskasse
Die Firma „Meck-Pe Discount“ liefert seit einiger Zeit die in der Regel gegen Vorauskasse bestellten Artikel nicht. Die Kriminalpolizei ist bereits eingeschaltet.Zahlreiche Konsumenten kontaktieren derzeit das Europäische Verbraucherzentrum und den Internet Ombudsmann wegen der Nichtlieferung von bestellten Elektronikwaren.
Der Online-Discounter Meck-Pe-Discounter wirbt auf seiner Website mit „Home-Shopping zu Discountpreisen“.
Erst Vorauskasse, dann keine Lieferung
Diese sehr günstigen Angebote haben allerdings oft einen Haken:
Die per Vorauskasse bezahlten Waren werden in vielen Fällen nicht geliefert.
„Das Unternehmen Meck-Pe bietet in seinem Online-Shop unter anderem äußerst günstige iPhones an. Neben der Preisgestaltung geht die Firma auch mit Gutscheinen, die auf Auktionsplattformen erhältlich sind, auf Kundenfang“, berichtet der Österreichische Internetombudsmann.
Anzeige bei der Kriminalpolizei
Gegen die Firma Meck-Pe Discount wurde bereits Anzeige erstattet.
Geschädigte aus Österreich können sich bei der Kriminalpolizei unter der E-Mailadresse robert.riedl@polizei.gv.at melden.
Tipps des Europäischen Verbraucherzentrums zum Onlineshopping
- Skepsis bei unglaublichen Versprechen
Auch im Internet hat niemand was zu verschenken.
- Informieren Sie sich über den Verkäufer
Je mehr Sie über Ihr „Gegenüber“ wissen, umso besser.
- Schauen Sie genau, was Sie kaufen
Prüfen Sie die Waren anhand von Abbildungen, Inhaltslisten, Maßangaben oder anderen Angaben, die der Verkäufer liefert.
- Lesen Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB)
Ein seriöser Verkäufer formuliert die AGB verständlich und „versteckt“ sie nicht auf der Homepage.
- Vorsicht bei Vorauskasse
Bei Vorauszahlung besteht immer die Gefahr, dass der Vertragspartner seinen Verpflichtungen nicht nachkommt und der Konsument seinem Geld oder der Ware nachlaufen muss.
- Beachten Sie die Zusatzspesen
Der Endpreis sollte deutlich angegeben sein. Auf mögliche Mehrkosten, etwa durch Wechselkursgebühren (bei Nicht-Euro-Ländern), Steuern, Versandkosten, Zoll,... achten.
- Vom Rücktrittsrecht Gebrauch machen
Bei Onlinebestellungen haben Sie in vielen Fällen ein Rücktrittsrecht (innerhalb von sieben Werktagen ab Erhalt der Ware gegen Erstattung des Kaufpreises).
- Klären Sie vorab die Kosten für die Rücksendung
Portogebühren in Nicht-EU-Länder können teuer ausfallen. Daher vor dem Kauf klären, wer im Fall einer Rücksendung der Ware die Versandkosten trägt und wie hoch diese sind.
- Unterlagen ausdrucken und aufheben
Drucken Sie alle Angaben rund um den Bestellvorgang aus und legen Sie diese ab. Im Streitfall haben Sie damit die besseren Karten.
- Richtig reklamieren
Bei Ungereimtheiten setzen Sie sich am besten sofort mit dem Vertragspartner in Verbindung. Im Reklamationsfall unterstützt das Netzwerk der Europäischen Verbraucherzentren.
Wien, 15.06.2009